Jeder Kapitalanleger ist bestrebt sein Vermögen möglichst gewinnbringend anzulegen. Der Immobilienmarkt, insbesondere der Kauf von Neubauprojekten, bietet hier nun wieder attraktive Chancen. Nach langwierigen Verhandlungen und Diskussionen hat der Bundesrat dem Wachstumschancengesetz des Vermittlungsausschusses zugestimmt. Das Gesetz, das als Antwort auf die wirtschaftlichen Herausforderungen des demographischen Wandels, der Corona-Pandemie und des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine konzipiert ist, hat das Ziel, die Liquiditätssituation von Unternehmen zu verbessern und Anreize für Investitionen und Innovationen zu schaffen.

Ein wichtiger Bestandteil dieses Gesetzes ist die befristete Wiedereinführung der degressiven Abschreibung für den Wohnungsneubau. Diese Maßnahme, die Teil des “Gesetzes zur Stärkung von Wachstumschancen, Investitionen und Innovation sowie Steuervereinfachung und Steuerfairness” ist, wurde vom Bundesrat am 22. März 2024 abschließend gebilligt.

Die degressive Abschreibung ermöglicht es, fünf Prozent statt drei der Investitionskosten für neu gebaute oder im Jahr der Fertigstellung erworbene Wohngebäude steuerlich geltend zu machen. In den Folgejahren können weitere fünf Prozent des Restwerts abgeschrieben werden. Diese Regelung soll Anreize schaffen, in den Wohnungsneubau zu investieren. 

Eine wichtige Neuerung ist, dass nicht mehr der Bauantrag, sondern der angezeigte Baubeginn als entscheidendes Kriterium für die Gewährung der degressiven Abschreibung gilt. Dadurch sollen Projekte unterstützt werden, die zwar geplant, aber aus verschiedenen Gründen noch nicht begonnen wurden. Dies soll auch dazu beitragen, den Bauüberhang von mehr als 800.000 genehmigten Wohnungen abzubauen.

Des Weiteren kann die degressive Abschreibung mit der Sonderabschreibung für den Mietwohnungsneubau kombiniert werden. Diese Sonderabschreibung wurde ebenfalls im Rahmen des Wachstumschancengesetzes verbessert, indem der Anwendungszeitraum verlängert, die Baukostenobergrenze erhöht und die begünstigten Herstellungs- und Anschaffungskosten angepasst wurden.

Insgesamt bietet das Wachstumschancengesetz somit wichtige Impulse für den Wohnungsneubau und trägt dazu bei, die wirtschaftlichen Herausforderungen der aktuellen Zeit zu bewältigen.

Unmittelbare Steuervorteile:

Beim Kauf einer Neubauwohnung mit einem Kaufpreis von 500.000 Euro ergeben sich folgende Steuervorteile:

  • Mit einer degressiven AfA von fünf Prozent können im ersten Jahr 25.000 Euro abgeschrieben werden.
  • Die restlichen Jahre werden ebenfalls jeweils fünf Prozent des Restwerts abgeschrieben.

Für eine fünfjährige Abschreibung sieht die Berechnung wie folgt aus:

Jahr 1: 25.000 Euro
Jahr 2: 23.750 Euro (500.000 – 25.000 = 475.000 * 0,05)
Jahr 3: 22.563 Euro (475.000 * 0,05)
Jahr 4: 21.435 Euro (453.750 * 0,05)
Jahr 5: 20.363 Euro (432.315 * 0,05)
Die Gesamtsumme der Abschreibungen über fünf Jahre beträgt somit 113.111 Euro.

Die Bodenrichtwerte spielen nicht nur in Landshut und Umgebung eine entscheidende Rolle bei der Bewertung von Immobilien. Sie geben an, welchen Wert der Boden pro Quadratmeter in einer bestimmten Lage hat und dienen als wichtige Referenz für Kauf-, Verkaufs- und Mietpreise. Daher warten Immobilienbesitzer, Käufer, Makler und Investoren gleichermaßen auf die Veröffentlichung der neuen Bodenrichtwerte.

Die Bodenrichtwerte werden alle zwei Jahre von den Gutachterausschüssen für Grundstückswerte aktualisiert, um die aktuellen Marktentwicklungen widerzuspiegeln. Mit diesen Werten können Immobilienfachleute fundierte Entscheidungen treffen und faire Preise festlegen.

In Kürze erwarten wir die Veröffentlichung der neuen Bodenrichtwerte, die uns konkrete Zahlen liefern werden, um Immobilien objektiv zu bewerten und Transaktionen auf dem Immobilienmarkt zu erleichtern. Die Spannung steigt, denn die neuen Bodenrichtwerte werden einen Einblick in die aktuellen Trends und Entwicklungen auf dem Immobilienmarkt geben und sowohl Käufern als auch Verkäufern eine klare Orientierung bieten.

Sobald die Zahlen abrufbar sind erfahren Sie es hier bei uns. Gerne lassen wir Sie in die neue Bodenrichtwertkarte einsehen. Melden Sie sich dazu einfach bei Holzner Immobilien.

Träumen Sie von einem bezahlbaren modernen Zuhause im Landshuter Stadtgebiet? Dann hat Holzner Immobilien genau die richtige Immobilie im Portfolio für Sie!

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Gelegen in begehrter Landshuter Lage am Moniberg, bietet dieses Haus nicht nur eine idyllische Umgebung, sondern auch eine erstklassige Anbindung an die Stadt mit all ihren Annehmlichkeiten. Genießen Sie die Ruhe und Naturverbundenheit dieses Wohngebiets, ohne dabei auf die Vorzüge der Landshuter Innenstadt verzichten zu müssen.

Das Besondere an diesem Reihenmittelhaus ist jedoch seine Eignung für die steuerlichen Vergünstigungen des Wachstumschancengesetzes. “Durch die befristete Wiedereinführung der degressiven Abschreibung für den Wohnungsneubau können Sie als zukünftiger Besitzer dieses Hauses von attraktiven steuerlichen Anreizen profitieren.”, erklärt Elvira Holzner. Nutzen Sie die Möglichkeit, die Abschreibung in den ersten Jahren nach dem Kauf geltend zu machen und senken Sie damit Ihre steuerpflichtigen Einkünfte, was zu direkten Steuerersparnissen führt.

Mit einer hochwertigen Ausstattung, modernem Design und einer optimalen Raumaufteilung bietet dieses Objekt, das letzte verfügbare, nicht nur ein angenehmes Wohnerlebnis, sondern auch eine solide Investitionsmöglichkeit. Verpassen Sie nicht die Gelegenheit, von den Vorteilen des Wachstumschancengesetzes zu profitieren und sichern Sie sich Ihr Traumhaus am Moniberg!

Kontaktieren Sie uns noch heute, um weitere Informationen zu erhalten und einen Besichtigungstermin zu vereinbaren.

Elvira Holzner

Holzner Immobilien GmbH

Freyung 608

84028 Landshut

info@holzner-immo.de

0871-96570080

In einer sich ständig verändernden Welt gewinnen Neubauprojekte mit Reihenhäusern zunehmend an Beliebtheit. Doch warum sind sie gerade so gefragt? Holzner Immobilien nennt einige Gründe, warum diese Wohnform den aktuellen Zeitgeist trifft.

Unter der Leitung von Kunibert Herzing, dem Vorsitzenden des Hospizvereins Landshut, erfahren Menschen seit 1996 in ihrer letzten Lebensphase Unterstützung und Begleitung. Zuwendung und Pflege aber auch Gespräche für die Angehörigen bilden dabei nur einen Teil der Verantwortlichkeiten der über 100 ehrenamtlichen Hospizbegleiterinnen und ‑begleiter.

Große Neuigkeiten!
Die Arbeit von Holzner Immobilien wird im renommierten Magazin “Landshut genießen” vorgestellt! Wir sind überglücklich und dankbar, dass Lorenz & Ingrid Niemeier vom Redaktionsbüro Niemeier an uns gedacht haben.
Es ist eine Ehre, in dem hochwertigen Landshuter Magazin präsentiert zu werden. Diese Anerkennung spornt uns an, auch weiterhin unser Bestes für unsere Kunden zu geben. Unsere regelmäßigen Marktberichte sind das Ergebnis unserer Leidenschaft für Immobilien und unser Streben nach mehr Transparenz am Immobilienmarkt.

Ältere Menschen leben heute deutlich länger selbständig und gesund, doch das Alter erfordert beim Thema Wohnen besondere Bedürfnisse. Das Programm „Altersgerecht Umbauen“ der bundeseigenen Förderbank KfW soll gezielt Baumaßnahmen fördern, die Barrieren reduzieren.

Ältere Immobilienbesitzer neigen dazu, ihr Eigentum frühzeitig zu verkaufen, anstatt barrierefreie Umbauten durchzuführen. Denn diese sind ihnen zu teuer und zeitaufwendig. Dabei können barrierefreie Umbauten das Wohnen im eigenen Zuhause noch lange ermöglichen.

Das KfW-Programm „Altersgerecht Umbauen“

Auch im Jahr 2023 stellt das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) Fördermittel für altersgerechtes Wohnen zur Verfügung. Das Förderprogramm „Altersgerecht Umbauen“ richtet sich an Eigentümer und Mieter von selbst genutztem Wohneigentum sowie an Vermieter von Wohnraum.  Neben älteren Menschen unterstützt das Programm auch Menschen mit Behinderungen und junge Familien. Es stellt 75 Millionen Euro für private Bauherren bereit, im nächsten Jahr soll der Etat sogar noch verdoppelt werden. Für das laufende Jahr können die Mittel bereits seit dem 13. Juli online abgerufen werden. Die Förderung erfolgt in Form von zinsgünstigen Krediten, die auch mit Tilgungszuschüssen oder Zuschüssen kombiniert werden können.

Welche Umbaumaßnahmen werden gefördert

Modernisierungsmaßnahmen wie der Einbau bodengleicher Duschen, das Entfernen von Türschwellen oder das Installieren von Aufzügen gehören zum barrierefreien Bauen. Gefördert werden Einzelmaßnahmen, als auch ein kompletter Standard „Altersgerechtes Haus“. Einzelne Maßnahmen werden in einer Höhe mit etwa zehn Prozent der förderfähigen Kosten und bis zu 2.500 Euro gefördert. Wer ein komplettes Haus altersgerecht modernisiert, kann sich derzeit 12,5 Prozent (bis maximal 6.250 Euro) der Kosten erstatten lassen.

Höhe der Förderung ab 2024

In den vergangenen Jahren waren die Mittel bereits nach kurzer Zeit ausgeschöpft. Daher plant die Bundesregierung eine Verdopplung der Mittel durch die Förderbank KfW auf 150 Millionen Euro, um den hohen  Bedarf als auch die gestiegenen Baukosten ein Stück weit abzufedern.

Lohnt sich ab 2024 der Umbau?

Interessierte sollten im Voraus genau prüfen, welche Maßnahmen sinnvoll sind. Um die Kosten und die Förderung der KfW-Bank möglichst genau einschätzen zu können, sollte man sich einen professionellen Rat einholen. Ein regionaler Profi-Makler kann ihnen bei einer Ersteinschätzung der baulichen Gegebenheiten gut zur Seite stehen.

 

Sie möchten ihre Immobilie barrierefrei gestalten und dafür eine Förderung beantragen?

Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

 

Hinweise

In diesem Text wird aus Gründen der besseren Lesbarkeit das generische Maskulinum verwendet. Weibliche und anderweitige Geschlechteridentitäten werden dabei ausdrücklich mitgemeint, soweit es für die Aussage erforderlich ist.

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

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Um die Erbschaftssteuer zu ermitteln, benötigt das Finanzamt einen Immobilienwert. Dieser Wert soll dem Gesetzgeber nach im Jahr 2023 näher am Verkaufswert liegen als in den vergangenen Jahren. Durch eine neue Bewertungsgrundlage kann das in einigen Regionen teurer werden als bisher.

Damit das Finanzamt für Erbschaftssteuer eine Bemessungsgrundlage hat, muss zunächst der Verkehrswert einer Immobilie bestimmt werden. In den letzten Jahren wurden Bewertungsmethoden angewandt, die in vielen Fällen unter dem tatsächlichen Verkaufspreis lagen und die Preissteigerungen der letzten Jahre zu wenig berücksichtigt hatten.

Das lag daran, dass die Finanzämter ein vereinfachtes Verfahren gemäß Bewertungsgesetz angewandt haben, ohne die Immobilie zu besichtigen, das Grundbuch einzusehen oder einen Sachverständigen hinzuzuziehen. Dabei bleibt es grundsätzlich auch. Jedoch soll im Jahr 2023 mehr auf Vergleichswerte gesetzt werden als bisher, um die die Verkehrswerte der Immobilien besser an die Marktlage anzupassen. Vergleichsdaten erhalten die Finanzämter von den örtlichen Gutachterausschüssen, die allerdings nur einmal im Jahr veröffentlichen. Die Preisreduktionen der letzten Monate haben sich allerdings noch nicht in allen Regionen in den Gutachterdaten niedergeschlagen.

Auch spezielle Merkmale des Objekts, die den Wert mindern könnten – so wie eine alte Heizungsanlage oder aktuelle Marktveränderungen, werden im Verfahren der Finanzämter nicht oder zu wenig berücksichtigt. Daher ergeben sich nun oft überhöhte Werte seitens des Finanzamts.

In Metropolen und Großstädten, die in den letzten Jahren große Preissteigerungen zu verzeichnen hatten, werden daher zu einer höheren Erbschaftsteuer führen als Immobilien in ländlichen Regionen. Besonders betroffen ist die bayrische Landeshauptstadt München.

Erbschafts­steuer 2023 – so wird grundsätzlich versteuert

Grundsätzlich gelten für die Erbschaftssteuer drei verschiedene Steuerklassen, abhängig vom Verwandtschaftsgrad. Diese haben unterschiedlich hohe Freibeträge. Sie reichen von 20.000 bis 500.000 Euro, wobei ein Freibetrag von 20.000 Euro allen Erben erlassen wird, egal ob verwandt oder nicht verwandt. Die Steuerklasse I wird engen Verwandten zugeteilt und hat die geringste Steuerklasse. Dazu gehören Ehegatten, Lebenspartner sowie Verwandte in direkter Linie. Nichten und Neffen ordnet man der Steuerklasse II zu. Onkel, Tanten, Cousins und Cousinen gehören in die Steuerklasse III, die wiederum einen höheren Steuersatz veranschlagt.

Zusätzliche Freibeträge, welche die Erbschaftssteuer reduzieren

Allgemein gilt, bei einem Wert der Erbschaft unter dem persönlichen Freibetrag, muss keine Erbschafts­steuer entrichtet werden. Und auch wenn der Wert über dem Freibetrag liegt, kann es sein, dass das Erbe nicht versteuert werden muss. Denn es gibt insgesamt vier weitere Freibeträge: Versorgungsfreibeträge, Pflegefreibeträge, Nachlassverbindlichkeiten und sachliche Steuerbefreiungen.

Wer ein Erbe antreten möchte, ist verpflichtet, dies dem Finanzamt zu melden. In den meisten Fällen muss außerdem eine Erbschaftssteuererklärung abgegeben  werden. Um die Immobilie optimal zu bewerten, lohnt es sich einen fachlichen Rat beim Immobilienberater oder Steuerberater ihres Vertrauens einzuholen.

Sie haben geerbt und möchten ihre Immobilie bewerten lassen? Lassen Sie sich von uns beraten!

Hinweise

In diesem Text wird aus Gründen der besseren Lesbarkeit das generische Maskulinum verwendet. Weibliche und anderweitige Geschlechteridentitäten werden dabei ausdrücklich mitgemeint, soweit es für die Aussage erforderlich ist.

 

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Immobilien, die vor dem Verkauf einer Renovierung oder Sanierung unterzogen werden, können unter Umständen beim Verkauf höhere Werte erzielen. Doch lohnt sich der Kraftakt einer Sanierung wirklich?

Haben Eigentümer erst einmal die Entscheidung getroffen, eine Immobilie zu verkaufen, kommt oft die Frage auf, ob sich eine Renovierung oder gar eine Sanierung vor dem Verkauf lohnt, um einen besseren Verkaufspreis zu erzielen.

Tatsächlich haben sich die Kaufpreisniveaus für sanierte und unsanierte Immobilien stark verändert. Vor allem wenn es um die Energieeffizienz des Gebäudes geht, sind die Preisunterschiede zum Teil sehr groß.

Bei Renovierungen und Sanierungen unterscheiden Profis zwischen fundamentalen Arbeiten und Maßnahmen, die vor allem der Instandhaltung oder Verschönerung gelten.

Was ist der Unterschied zwischen dekorativen Renovierungsarbeiten und Sanierungsarbeiten?

Das Malern der Wände, frische Tapeten oder die Erneuerung des Fußbodens gelten als „dekorative Renovierungsarbeiten“. Hierbei handelt es sich vor allem um Schönheitsreparaturen, diese haben keine Priorität für den Erhalt des Gebäudes, verbessern jedoch den ersten Eindruck. Immobilien in einem gepflegten Zustand wirken auf potenzielle Käufer hochwertiger und es wird weniger beim Preis nachverhandelt. Dekorative Renovierungen halten sich preislich in Grenzen und können doch am Ende durchaus einen Unterschied bei der Höhe Verkaufspreises machen.

Anders sieht es für die echten Mängel oder Abnutzungen aus, welche die Wohnqualität teils erheblich reduzieren können. Dazu gehören unter anderem die Erneuerung der Heizung oder der Austausch von Wärmedämmungen und Isolierungen. Müssen aufwendige Sanierungsarbeiten erst noch vorgenommen werden, kann dies Käufer, die schnellstmöglich einziehen wollen, schon mal abschrecken. Auch die finanzierenden Banken achten zunehmend auf den Zustand der Heizungssysteme und brummen den Käufern mehr Eigenkapitaleinsatz auf oder sogar Auflagen die Heizung zu erneuern.

Auf der anderen Seite müssen Eigentümer aufpassen, dass solche Kosten für Renovierung und Sanierung rentabel bleiben. Wenn sich die Sanierung nicht lohnt, wird ein Qualitätsmakler seine Interessenten schon vor der Besichtigung auf eine veraltete oder ineffiziente Heizung hinweisen und eventuelle Preisabschläge beim Festlegen des Angebotspreises berücksichtigen.

Einfache, normale und gehobene Ausstattung

Bei einfacher Ausstattung fehlen die Bodenbeläge oder sie sind verschlissen. Küche und Bad sind nicht gefliest, in einem schlechten Zustand, es gibt keine Zentralheizung. Eine normale Ausstattung hingegen ermöglicht einen sofortigen Bezug der Immobilie, ohne modernen Wohnstandards zu entsprechen. Über den Daumen gepeilt lässt sich sagen, dass Immobilien mit gehobener Ausstattung den Wert einer Immobilie um ca. 15 bis 20 Prozent steigern, während eine einfache Ausstattung den Preis um etwa 15 Prozent senkt.

Lohnt sich eine Sanierung und Investition höherer Summen überhaupt?

Lohnenswert ist eine Sanierung oder Renovierung immer dann, wenn die Wertsteigerung einer Immobilie höher ist als die entstehenden Kosten. Einfache Verschönerungsarbeiten lohnen sich in den meisten Fällen. Bei Immobilien mit einfacher Ausstattung lassen sich sonst häufig keine Interessenten finden, oder die Immobilie fällt Schnäppchenjägern in die Hände. Auch schätzen Käufer Sanierungskosten oft höher ein, als sie tatsächlich sind und zögern, einen zu hohen Preis zu bezahlen.

Basis für jedes Vorhaben sollte in jedem Fall eine exakte Kalkulation der Kosten sein. Hierzu lohnt es sich, ihren Immobilienmakler vor Ort zu befragen. Denn ein Experte kann schon vor der Renovierung abschätzen, ob sich das Vorhaben lohnt. Auf diese Weise minimiert sich das Risiko, Geld in die Renovierung zu stecken, welches man durch einen Verkauf am Ende nicht wieder reinholen kann.

Sie möchten ihre Immobilie verkaufen und überlegen, ihre Immobilie vor dem Verkauf zu renovieren oder zu sanieren? Lassen Sie sich von uns beraten!

Hinweise

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Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

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Dem historischen Zinstief und den enormen Teuerungen bei Kaufpreisen für Immobilien folgte ein Zinssprung und die Vervierfachung der Finanzierungskosten. Die Folge: Bundesweit sanken die Preise, zum Teil sehr stark. Jetzt mehren sich Medienberichte, dass die Talsohle erreicht ist. Wirklich?

Wie sich die Immobilienpreise in Deutschland entwickeln, ist nicht einfach zu ermitteln. Das liegt daran, dass die tatsächlichen am Notartisch beurkundeten Kauffälle von circa 1.000 Gutachterausschüssen analysiert werden, die jeweils zu unterschiedlichen Zeitpunkten veröffentlichen. Und auch die aktuellen Angebotspreise in den Portalen sind schlecht geeignet, um zu erkennen, was die Deutschen in den verschiedenen Regionen tatsächlich für Immobilien bezahlen.

Nur wenige Quellen geben tatsächlich Auskunft über aktuelle Preisbewegungen, so zum Beispiel die Indizes der Finanzierungsplattform Europace und des Verbands deutscher Pfandbriefbanken. In beiden werden Finanzierungsdaten verarbeitet, die natürlich den tatsächlichen Kaufpreis enthalten.

Beide Verlaufskurven verzeichneten zum Jahresende einen starken Knick des Graphs – die Immobilienpreise fielen stark. Inzwischen haben die Preisreduktionen etwas an Dynamik verloren. Das bedeutet, dass zwar weiterhin die Kaufpreise für Immobilien in Deutschland sinken, aber nicht mehr so schnell wie noch zu Beginn des Jahres.

Daraus schließen viele Analysten, dass sich bis zum Jahresende geringere Preisnachlässe ergeben und die Kaufpreise im kommenden Jahr in eine Seitwärtsbewegung übergehen, also stabil bleiben.

Doch damit würde die Lücke zwischen den Finanzierungsmöglichkeiten vieler Haushalte und den Verkaufspreisen in vielen Regionen immer noch groß sein, weil nicht davon auszugehen ist, dass die Finanzierungszinsen im kommenden Jahr sinken werden.

Experten gehen daher davon aus, dass in den Städten mit hohen Wohnkosten, die Preiskorrekturen noch weitergehen, zumindest so lange, bis Gutverdiener mit Haushaltsnettoeinkommen um 5.000 EUR, die derzeit keine Finanzierung zu den aktuellen Angebotspreisen bekommen würden, wieder am Immobilienmarkt teilnehmen können.

Auf dem Land, in Randlagen sowie Mittel- und Kleinstädten sind zum Teil bereits jetzt die Preisniveaus wieder auf einem Niveau angelangt, dass mittleren Einkommensschichten wieder den Kauf ermöglicht. Eine genaue Lagebestimmung der Immobilie bei einem lokalen Qualitätsmakler ist daher wichtiger denn je. Der Blick in die Angebotsmärkte kann trügerisch sein und insbesondere in dieser Marktphase beim Verkauf zu schwerwiegenden Fehleinschätzungen führen.

 

Sie möchten den Preis Ihrer Immobilie ermitteln lassen? Setzen Sie auf die professionelle Immobilienbewertung des Maklers Ihres Vertrauens.

 

 

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