Ein Servicebeitrag für alle Immobilien- und Grundbesitzer in und um Landshut:

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Ein Servicebeitrag für alle Immobilien- und Grundbesitzer in und um Landshut:
Die neue Grundsteuer kommtDie Grundsteuer ist eine der wichtigsten Einnahmequellen deutscher Städte und Gemeinden. Die mit der Grundsteuer verbundenen Einnahmen betragen insgesamt 15 Milliarden Euro pro Jahr. Aus ihnen werden Schulen, Kitas, Büchereien, Schwimmbäder, Feuerwehr, Krankenhäuser, Straßen, Radwege oder Brücken finanziert.Da die Finanzämter bundesweit bisher alle Immobilienwerte aufgrund längst veralteter Zahlen berechnen und die stark regionalen Unterschiede in der Bewertung nicht mit einfließen, sieht das Grundsteuer-Reformgesetz vor, dass alle Grundstücke neu zu bewerten sind. Künftig wird die Grundsteuer wertabhängig berechnet, ab 2025 löst also ein neu berechneter Wert den alten Einheitswert ab, sodass die Steuerlast gerechter verteilt wird. Aber auch wenn die Steuerreform erst 2025 in Kraft tritt, müssen Grundbesitzer jetzt schon aktiv werden, denn sie sollen Daten für die Grundsteuererklärung sammeln- ansonsten drohen mitunter hohe Strafen.Was Sie als Eigentümer*in nun wissen müssen, darüber informiert Sie die Holzner Immobilien GmbH:Wann muss ich aktiv werden?
In der Zeitspanne vom 01.07.22 bis 31.10.22 sind alle Grundstückseigentümer*innen und Miteigentümer*innen dazu verpflichtet, die Grundsteuererklärung entweder elektronisch zu übermitteln oder in Papierform beim Finanzamt abzugeben.
Entscheiden Sie sich für die elektronische Übertragung, muss eine Anmeldung auf dem Portal ELSTER bis einschließlich 30.Juni 2022 erfolgt sein. Bei mehreren Eigentümer*innen reicht es, wenn eine Person über Ihren Zugang die Erklärung für alle Eigentümer abgibt.

Was sind für Angaben zu machen?

Checkliste
– Objektadresse
– ob das Grundstück bebaut ist oder nicht
– Gebäudeart (Einfamilienhaus, Mehrfamilienhaus, Gewerbe, etc.)
– Gemeinde/Gemarkung
– Grundstücksfläche
– Wohnfläche
– Nutzfläche
– Grundbuch-Blatt-Nr.
– Flur-Nr. mit Zähler + Nenner
– Eigentümer Steuer-Nummer
– Eigentümer Steuer ID
– Eigentümer Geburtsdatum
– Alleineigentümer oder Gemeinschaft
Damit die Grundsteuer zukünftig wertabhängig ist, wird sie in drei Schritten berechnet.

Neue Grundsteuerberechnung:

Grundsteuerwert x Steuermesszahl x Hebesatz = Grundsteuer ab 2025

Zur Erklärung:

  1. Grundsteuerwert: Der Grundsteuerwert wird von dem zuständigen Finanzamt ermittelt und mit der neuen Reform neu festgesetzt. Basis dafür ist die Grundsteuererklärung.
  2. Steuermesszahl: Die Steuermesszahl wird im Zuge der Grundsteuerreform als Ausgleich zum Grundsteuerwert drastisch verringert werden. Entscheidend ist hier die Grundstücksart.
  3. Hebesatz: Der jeweilige Hebesatz wird durch die jeweiligen Kommunen und Gemeinden festgelegt. Mit dem Hebesatz bestimmen Städte und Gemeinden die im jeweiligen Gebiet zu zahlende Grundsteuer. Verändert sich der Grundsteuermessbetrag aufgrund der Neubewertung deutlich, haben Kommunen die Möglichkeit, ihre Hebesätze so anzupassen, dass das Grundsteueraufkommen gleichbleibt. Weil eine Erhöhung der Grundsteuer anlässlich der verfassungsrechtlich gebotenen Neuregelung politisch nicht vermittelbar wäre, haben die Kommunen angekündigt, ihre Hebesätze ab 2025 so anzupassen, dass sich die Grundsteuerbelastung insgesamt nicht erheblich verändert. Aktuell schwanken die Hebesätze der Kommunen zwischen 340 und 900 Prozent.