Wie die Mutter, so die Tochter…

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Für alle, die mich und meine Familie kennen, ist es kein Geheimnis:

Ich habe ein „Mini-me“,  meiner Tochter und mir wird nämlich schon immer eine große optische aber auch charakterliche Ähnlichkeit zugeschrieben. „Wie die Mama…“ – ein Spruch, der Marlies schon seit ihrer Kindheit begleitet.

Für unser Umfeld war es daher gar nicht verwunderlich, dass meine Tochter mir nach ihrem Abschluss in Seligenthal  auf beruflichem Wege folgte.

Immobilienkauffrau Nummer 2 im Hause Holzner

Die Eltern spielen ja nach Meinung vieler Sozialwissenschaftler eine gewichtige Rolle bei der Berufswahl ihrer Kinder.

Für mich fühlte sich Marlies` Entschluss, Immobilienkauffrau zu werden, wie eine Bestätigung an, denn ich habe meinen Kindern immer gesagt, „such dir was, dass Dir gefällt, dann kannst du richtig gut drin werden!“ Und ich liebe was ich tue.

 

Marlies ist in der Immobilienbranche aufgewachsen. Sie weiß einerseits, dass man dort nicht selten außerhalb der gewöhnlichen Arbeitszeiten erreichbar sein muss, dass man Termine nach Feierabend aller anderen wahrnimmt aber andererseits auch um die große Freude auf allen Seiten beim erfolgreichen Abschluss.

Sie bekam auch von klein auf mit, dass man mit vielen Leuten nach der Geschäftsbeziehung noch eng verbunden bleibt: Wir sind auf Hochzeiten und Geburtstagsfesten ehemaliger Kunden gewesen und meine Tochter hat gesehen, was mir (und ihr ganz offensichtlich auch) besonders liegt, nämlich, der Umgang mit Menschen, das Individuell-auf-den-Einzelnen-eingehen.

Die Suche nach einem neuen Zuhause ist schließlich jedes Mal etwas Besonderes und immer auch eine ziemlich persönliche Angelegenheit. Das erfordert einerseits Wissen und Einsatz, vor allem aber auch Einfühlungsvermögen und Zuverlässigkeit, denn schließlich schenken die Kunden dem Makler ihr Vertrauen!

Wie praktisch: Eigenes Fachwissen prüfen beim Tochter Abfragen

 

Es war sehr interessant durch Marlies` Ausbildung mitzubekommen, was sich alles verändert hat, seitdem ich selbst gelernt habe. Natürlich stehen nach wie vor BWL, VWL, Rechnungswesen und Wirtschaftsrecht und das mit ziemlich umfangreichen auch neuen Gesetzgebungen (WoMoG, Mietpreisbremse, Mietendeckel, EEG, GEIG, DSGVO, Finanzierungsrichtlinien, Grundsteuer, Brandschutz, etc.) für ein professionelles Managen von Immobilienbeständen auf dem Stundenplan, zudem kommt aber eine gehörige Portion Online-Marketing.

 

Wer hätte sich vor 20 Jahren vorstellen können, wie essenziell digitale Medien für Immobilienmakler werden würden? Die Firmenwebsite ist inzwischen zur wichtigsten Visitenkarte geworden, Facebook- und Instagramposts sind des „Maklers- täglich- Brot“ und dienen als gigantische Exposémappe. Sich nicht mit digitalem Marketing befassen wollen- Geht nicht. Als ich anfing, startete die Online-Vermarktung von Immobilien gerade über die erste Plattform scout24. Trotzdem basierte der Markt noch eine Weile vor allem auf analoge Anzeigen in lokalen Printmedien. Heutzutage tut man als Makler nicht nur gut daran, einige Fotografieseminare zu absolvieren:

Holzner Immobilien beschäftigt sogar Fotografen, Texter und Bildbearbeiter. Durch die Umstellung auf die digitalen Medien sind neue Herausforderungen, aber keine Frage- auch neue Möglichkeiten für die Immobilienbranche entstanden. Und meine Kinder gehen mit all dem ja sowieso nochmal ganz anders um.

 

Jetzt hat sie vergangene Woche nach schriftlichen Prüfungen ihr Ergebnis erhalten und darf sich nun offiziell „Immobilienkauffrau nennen. Und ich nutze die Gelegenheit ihr auch hier nochmal von Herzen zu gratulieren: Liebste Marlies, ich bin sehr stolz auf Dich und wünsche Dir, dass Du genauso viel und genauso lange Freude an Deiner Arbeit hast wie ich-

„wie die Mama…“ eben 😊